Das ist der einzige Unterschied, auf den es uns ankommt. Über Sucht wird viel geschrieben — von Ämtern, Kassen, Fachstellen, meistens korrekt und meistens in einer Sprache, in der sich niemand wiederfindet, der um vier Uhr morgens wach liegt.
Bei uns schreiben die, die es hinter sich haben. Sie kennen die Ausreden, weil sie dieselben benutzt haben. Sie kennen den Rückfall, weil er zu ihrer Geschichte gehört. Und sie beschönigen nichts, weil sie niemandem etwas verkaufen müssen.
Deshalb steht in diesem Heft kein einziger Satz, der jemandem die Schuld gibt. Und deshalb liest es jemand zu Ende, der jede Broschüre nach zwei Zeilen weglegt.