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Leossprojekt
Handgeschriebene Seiten, ein Kugelschreiber und ein Glas Wasser auf einem Küchentisch bei Nacht — hier entsteht ein Erfahrungsbericht
AalenAuf Wunsch anonymJederzeit widerrufbar

Deine Geschichteist das, wasjemand sucht.

ECKEN & KANTEN lebt von Texten von Menschen mit eigener Suchterfahrung. Wenn du eine hast — als Betroffene, als Betroffener oder als Angehörige — dann ist genau das der Stoff, den wir brauchen. Du entscheidest über jedes Wort und über deinen Namen.

Warum du

Weil dir jemand geglaubt hätte.

Denk an den Punkt, an dem du am weitesten unten warst. Wenn du damals einen Text gelesen hättest von jemandem, dem es genauso ging — hätte das etwas geändert? Die meisten sagen: zumindest hätte ich mich weniger allein gefühlt.

Genau dafür ist dein Text da. Nicht als Vorbild, nicht als Beweis, dass man es schaffen kann. Sondern als Beleg, dass da noch jemand war.

So läuft es ab

Vier Schritte, kein Druck.

  • 01

    Du schickst uns ein paar Sätze

    Über das Formular unten, per E-Mail oder am Telefon. Es muss nichts Fertiges sein — die meisten Texte fangen als Stichworte an.

  • 02

    Wir melden uns und hören zu

    Ein Gespräch, ohne Zeitdruck, ohne Fragebogen. Du erzählst, wir hören zu und fragen nur dort nach, wo wir es wirklich verstehen wollen.

  • 03

    Daraus wird ein Text

    Entweder du schreibst ihn selbst, oder wir bringen ihn für dich in Form. Deine Sprache bleibt deine Sprache — wir glätten nichts glatt.

  • 04

    Du gibst frei — oder nicht

    Du liest die fertige Fassung als Erste oder Erster. Ohne deine ausdrückliche Freigabe erscheint kein einziger Satz. Und du darfst es dir bis zuletzt anders überlegen.

Was wir dir zusichern

Fünf Punkte, die wir einhalten.

  • Du entscheidest über den Namen: voller Name, nur Vorname oder gar keiner.
  • Orte, Berufe und Details ändern wir auf Wunsch so ab, dass dich niemand erkennt.
  • Wir geben deine Angaben an niemanden weiter — nicht an Ämter, nicht an Arbeitgeber, nicht an Beratungsstellen.
  • Du kannst deinen Beitrag jederzeit zurückziehen, solange das Heft nicht gedruckt ist. Ohne Begründung.
  • Wir zahlen kein Honorar — und du zahlst auch nichts. Das Heft ist für alle kostenlos.

Wenn du gerade eher jemanden zum Reden brauchst als eine Redaktion: hier stehen die Nummern, die rund um die Uhr abnehmen.

Der Grund

Einer schreibt.Ein anderer liest.Und hört auf,sich zu schämen.

Dein Text

Fang einfach an. Wir machen den Rest.

Du musst nicht schreiben können. Ein paar Sätze reichen, auch krumm, auch unsortiert. Wenn daraus ein Text werden soll, setzen wir uns mit dir zusammen — und du liest ihn, bevor ihn jemand anderes liest.

  • Du entscheidest, ob dein Name darunter steht.
  • Nichts wird ohne deine Freigabe gedruckt.
  • Du kannst jederzeit sagen: doch nicht. Ohne Begründung.

Lieber am Telefon erzählen?

+49 7361 8097183

Worum geht es? *

Wie soll dein Name im Heft stehen?

Vertraulich · jederzeit widerrufbar

Fragen vorab

Das fragen fast alle.

  • Ja, und das ist der Normalfall. Die stärksten Texte im Heft haben als Telefongespräch angefangen. Erzähl es einfach, wir bringen es in Form und du liest gegen.

  • Nein. Wir suchen keine Erfolgsgeschichten, sondern ehrliche. Ein Text, der bei „ich weiss noch nicht, wie es weitergeht“ endet, hilft manchmal mehr als jedes Happy End.

  • Dann ändern wir vorher, was dich erkennbar macht — Ort, Beruf, Zahlen, Namen von Beteiligten. Du sagst uns, wo deine Grenze liegt, und wir halten uns daran.

  • Unbedingt. Die Angehörigen-Seite gehört fest zum Heft, und Texte dafür sind seltener als Berichte von Betroffenen — dabei werden sie genauso oft gebraucht.

  • Ja. Wichtig ist uns nur, dass dir das Schreiben gerade guttut und nicht schadet. Wenn wir merken, dass du eher jemanden zum Reden brauchst, sagen wir das ehrlich und nennen dir die richtige Stelle.