01
Mein erster nüchterner Montag
Erfahrungsberichte in der Ich-Form. Kein Happy End auf Bestellung, sondern wie es wirklich war — von Menschen, die es hinter sich haben.

ECKEN & KANTEN erscheint gedruckt in Aalen. Kein Faltblatt mit drei Warnhinweisen, sondern ein Magazin mit festen Rubriken, Erfahrungsberichten in der Ich-Form und den Adressen, die im Ostalbkreis wirklich helfen.
Das Format
Weil ein Heft keinen Verlauf hinterlässt. Wer auf dem Handy nach „bin ich alkoholabhängig“ sucht, weiss, dass diese Suche gespeichert ist — auf einem Gerät, das vielleicht jemand anderes in die Hand nimmt. Ein Heft kann man einstecken, unter das Bett legen und wieder hervorholen, ohne dass es jemand merkt.
Weil ein Heft irgendwo liegen bleibt. Im Wartezimmer, in der Werkstatt, auf dem Tisch im Gemeindehaus. Es wartet, bis jemand bereit ist — eine Website kann das nicht.
Und weil es etwas wert ist, wenn jemand dir etwas Gedrucktes in die Hand gibt und nichts dafür will.

Die Rubriken
Diese Rubriken kommen in jeder Ausgabe vor. Scroll dich einmal durch — dann weisst du genau, was du in der Hand hältst, bevor du es bestellst.
Blatt 01 ⟋ 12
01
Erfahrungsberichte in der Ich-Form. Kein Happy End auf Bestellung, sondern wie es wirklich war — von Menschen, die es hinter sich haben.
02
Pro Ausgabe ein Stoff oder ein Verhalten, sachlich erklärt: was es im Körper macht, was es im Kopf macht, ab wann es kippt.
03
Für Eltern, Partnerinnen, Geschwister, Kinder. Was du tun kannst, was nicht deine Schuld ist und wo deine Grenze liegen darf.
04
Adressen aus Aalen und dem Ostalbkreis, mit Öffnungszeiten und der Frage, die man am Telefon als Erstes stellt.

05
Das Kapitel, das andere weglassen. Ohne Schuldzuweisung, dafür mit dem, was danach hilft.
06
Eine Doppelseite Fakten, kurz erklärt und in Alltagssprache — damit man weiss, wovon man redet.
07
Reportage aus einer Einrichtung, einer Gruppe, einer Schicht. Was dort tatsächlich passiert, wenn jemand ankommt.
08
Kurzformat, eine Seite: Was ich meinem jüngeren Ich heute sagen würde. Meist der Text, den Jugendliche zuerst lesen.

09
Leserfragen, anonym beantwortet — von jemandem, der nicht moralisiert, weil er selbst dort war.
10
Praktisches für den Alltag: Tagesstruktur, Rückfallplan, das Gespräch mit dem Chef, die ersten drei Wochen.
11
Die Seite über dunkle Gedanken. Mit Nummern, die rund um die Uhr abnehmen — in jedem Heft an derselben Stelle.
12
Ein kurzer Text zum Mitnehmen. Mut ohne Kitsch, weil das Heft nicht schwer enden soll.
Diese Gliederung ist unser Vorschlag aus der Praxis. Schickt uns das echte Inhaltsverzeichnis eurer aktuellen Ausgabe, dann steht hier eure eigene Reihenfolge.
Für Einrichtungen
Du musst nichts organisieren und nichts betreuen. Sag uns, wie viele Hefte auf euren Tisch passen — wir bringen sie oder schicken sie, und melden uns wegen Nachschub.
Klassensatz zum Austeilen, plus ein paar Hefte für das Lehrerzimmer. Funktioniert im Unterricht ab Klasse 8, beim Elternabend und in der offenen Jugendarbeit.
Ein kleiner Stapel im Wartezimmer. Genau dort wird das Heft am häufigsten mitgenommen — weil man dabei niemanden ansehen muss.
Zum Mitgeben nach dem Erstgespräch oder bei der Entlassung. Das Heft überbrückt die Wochen, in denen sonst nichts passiert.
Für Pausenraum, betriebliches Gesundheitsmanagement und Führungskräfte, die merken, dass etwas nicht stimmt, und nicht wissen, wie sie es ansprechen.
Auf dem Tisch am Eingang, bei Gruppenabenden, an Infoständen. Auch als Gesprächseinstieg für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter.
Offene Auslage, Nachschub nach Absprache. Sag uns einfach Bescheid, wenn der Stapel leer ist.
Beispiele aus vergleichbaren Projekten — sagt uns, wo eure Hefte tatsächlich liegen, dann stehen hier eure echten Auslagestellen.
Stapel für unsere Einrichtung anfordernSo kommst du dran
01
Bismarckstraße 88. Ruf vorher kurz an, damit jemand da ist und der Stapel schon bereitliegt — dann dauert es zwei Minuten.
Feste Abholzeiten stehen noch nicht fest.
02
Wenn Schreiben gerade zu viel ist: Ruf an und sag, wie viele Hefte du brauchst und wohin. Wir klären den Rest am Telefon.
03
Drei kurze Schritte, keine Anmeldung. Wir schicken die Hefte nach Hause, in die Schule, in die Praxis — Versand innerhalb Deutschlands, für dich kostenlos.
Fragen zum Heft
ECKEN & KANTEN ist ein gedrucktes Magazin über Sucht aus Aalen. Herausgeber ist das Leossprojekt. Die Texte schreiben Menschen mit eigener Suchterfahrung in der Ich-Form — für Betroffene, Angehörige, Schulen, Praxen und Einrichtungen im Ostalbkreis.
Jede Ausgabe folgt denselben Rubriken: Erfahrungsberichte von Betroffenen, Texte für Angehörige, erklärende Beiträge zu einzelnen Suchtformen sowie die Adressen und Notfallnummern der Region. Es ist ein Heft zum Am-Stück-Lesen, kein Faltblatt mit drei Warnhinweisen.
LEOSS steht für „Leben Erleben Ohne Sucht & Suizid“. Das letzte S ist kein Zufall: Dunkle Gedanken gehören zum Thema dazu und werden im Heft offen angesprochen — immer mit den Notfallnummern daneben.
Ja. ECKEN & KANTEN liegt in Schulen und Jugendarbeit, Arztpraxen und Apotheken, Beratungsstellen und Kliniken, Betrieben und Verwaltungen, Gemeinden, Vereinen, Bibliotheken und Jugendhäusern aus. Sag uns, wie viele Hefte auf euren Tisch passen — Nachschub kommt nach Absprache.
Der Schwerpunkt liegt bewusst auf dem gedruckten Heft: Papier kann man einstecken, weiterreichen und hinlegen, ohne dass ein Verlauf im Browser bleibt. Wenn du ein Exemplar willst, forderst du es kostenlos an — per Formular, telefonisch oder zur Abholung in Aalen.
Nächster Schritt
Ein Exemplar für dich, ein Stapel für die Auslage oder ein Klassensatz für den Unterricht — sag uns in drei Schritten, was du brauchst.
Einzeln, als Stapel für die Auslage oder als Klassensatz — Versand innerhalb Deutschlands gratis.
Von Alkohol bis Glücksspiel: was im Heft erklärt wird und welches Material zu welcher Gruppe passt.
Erfahrungsberichte von Betroffenen und Angehörigen — auf Wunsch anonym, immer mit deiner Freigabe.